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Adriana – Kindercafé Offenbach
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„Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf.“

(altes afrikanisches Sprichwort)

Adriana ManganiDas Sprichwort bringt es auf dem Punkt: die Erziehung eines Kindes ist vielfältig und eine echte tägliche Herausforderung, die man am besten nicht alleine meistert. Unsere Gesellschaft ist es jedoch gewohnt, feste Rollenbilder zu zeichnen und zu beurteilen, was eine „gute Mutter“ ausmacht und was nicht oder ob Eltern bemüht oder nachlässig sind. Sobald dann ein Kind anfängt von gesellschaftlichen Normen abzuweichen, fällt der Urteilshammer gewiss ganz laut. Viele schuldzuweisende Fragen begegnen den schon ohnehin verunsicherten Eltern und alles dreht sich nur noch um die Fragen:

„Wurde das Kind ausreichend gefördert?“
„Haben sich die Eltern genug Zeit für das Kind genommen?“
„Ist die Mutter zu früh zurück in den Beruf?“
„Was haben die Eltern zu unternehmen versäumt?“.

Es ist mir in all meinen Beratungen wichtig, vorerst die Haltung der Eltern zu stärken und ihre Unsicherheiten aufzufangen. Die Ängste, Unsicherheiten und Selbstvorwürfe der Eltern – vor allem meist der Mütter – vernebeln einen lösungsorientierten Blick und versperren den Weg für wichtige neue Meilensteine. Deswegen ist es erstmal wichtig, sich selbst zu verdeutlichen, dass es nicht um die Frage nach „Schuld“ geht, sondern darum, sich bewusst zu machen, dass jedes Kind einzigartig ist und es selbst das Tempo seiner Entwicklung bestimmt.

Richtwerte und Normierungen aus den allzu bekannten Ratgeber oder Elternzeitschriften können Orientierungshilfen sein, jedoch auf keinen Fall als feste terminierte Meilensteile gelesen werden. Wann ein Kind das Laufen lernt, zu sprechen beginnt oder wie schüchtern oder gar übermäßig extrovertiert es sein darf, das alles kann nicht in einer Entwicklungsschablone zusammengefasst werden, die man dann jedem Kind überstülpen könnte.

Aus diesem Grund gleicht keine Beratung und kein Förderplan eines Kindes mit einem anderen in meiner Arbeit, denn für mich ist jedes Kind etwas ganz Besonderes und in seiner Entwicklung einmalig. Denken Sie dran: überfordern Sie sich nicht, setzen Sie sich nicht unter Druck eine „perfekte“ Mutter oder ein „perfekter“ Vater zu sein und wenn Sie merken oder Sie kommen an einem Punkt nicht mehr weiter, dann nehmen Sie Unterstützung aus dem Familien- oder Freundeskreis in Anspruch oder finden Sie den Weg in die professionelle pädagogische Beratung.

Ich freue mich auf Sie und: Wir finden eine Lösung!

Adriana Mangani
Jahrgang 1981
Diplom-Pädagogin
Cand. Dr. paed. (Doktorantin der Erziehungswissenschaften)

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